Häufige Fragen zu Mork
Die Fragen, die uns zu Mork am häufigsten gestellt werden: wie lange Dateien aufbewahrt werden, was sich beim Anmelden ändert, wie Uploads geschützt sind und ob der Aufnahmeort eines Fotos mitreist. Steht deine Antwort nicht hier, erreichen uns sowohl das Rückmeldeformular als auch [email protected].
Nichts gefunden. Versuch ein anderes Wort, oder frag uns einfach über das Rückmeldeformular.
Über Mork
Was ist Mork?
Mork ist ein kostenloser URL-Kürzer, gebaut von einem kleinen Team, dem Sicherheit wichtig ist. Wir entwerfen ihn aus der Sicht derer, die ihn benutzen, greifen unsere eigenen Annahmen so an, wie ein Eindringling es täte, und laden regelmäßig Leute aus der taiwanischen Security-Community zu Penetrationstests ein, damit sich beheben lässt, was sie finden.
Das Team ist klein und betreibt den Dienst mit der Zeit, die neben dem Beruf übrig bleibt. Sag uns, was du denkst, im Guten wie im Schlechten – wir lesen alles und hören es lieber, als es nicht zu erfahren.
Was macht Mork?
Mork kürzt URLs und hostet außerdem Bilder, Videos und Audio. All das funktioniert ohne Konto.
- Passwortschutz: Ein Besucher muss das richtige Passwort eingeben, bevor der Inhalt erscheint.
- Ablauf: Ist die Frist vorbei, funktioniert der Link von selbst nicht mehr.
- Aufrufgrenze: Begrenze, wie viele Leute ihn sehen können. Dieselbe Person zählt beim erneuten Öffnen nicht doppelt, und ist die Grenze erreicht, schließt sich der Link von selbst.
- Verwaltungskonsole: Aufrufe, Herkunft, Länder und Geräte für jeden Link, den du erstellt hast.
Schritt-für-Schritt-Anleitungen gibt es für Kurzlinks, Bilder, Videos, Audio und die Verwaltungskonsole.
Sicherheit und Privatsphäre
Wie schützt Mork hochgeladene Dateien?
Der Schutz verteilt sich auf drei Punkte – den Upload, den Speicher und den Moment, in dem jemand den Link öffnet – statt allein auf einem Passwort zu ruhen:
- Der Kurzlink entsteht erst, nachdem die Datei angekommen ist. Der Server prüft, dass die Datei wirklich im Speicher liegt und dass Größe und Typ stimmen, bevor er eine URL herausgibt. Ein abgebrochener Upload kann keinen Link hinterlassen, der ins Leere führt.
- Angenommen werden nur Formate, die ein Browser sicher verarbeiten kann. SVG wird immer abgelehnt: Es ist im Kern XML und kann ein Skript mitbringen, das beim Öffnen unter der Speicher-Domain liefe.
- Der Dateiname bestimmt nicht, wo die Datei landet. Der Speicherpfad stammt aus einer zufälligen Kennung, die das System erzeugt. Vom Namen, den du mitschickst, wird nur die Endung übernommen, und die wird vorher bereinigt.
- Die Dateigröße wird auf dem Server gemessen. Der Zahl, die der Browser meldet, wird nicht geglaubt, und alles über dem Limit wird umgehend gelöscht.
- Die Upload-URL ist an genau einen Dateityp gebunden und läuft ab. Sie lässt sich nicht wiederverwenden, um eine andere Art von Inhalt zu schreiben, und ihre Lebensdauer wächst mit der Dateigröße, damit ein großer Upload nicht auf halbem Weg abläuft.
- Eine URL zu kürzen bringt den Server nie dazu, sie aufzurufen. Geprüft wird nur die Adresse selbst – an das Ziel geht keine Anfrage – und URLs, die auf private oder reservierte Bereiche zeigen, werden abgelehnt. Ein Kurzlink lässt sich also nicht zu einem Angriff auf das Netz umfunktionieren, in dem die klickende Person gerade sitzt.
- Der Passwortschutz wird durch eine Bot-Prüfung abgesichert. Mehrere Fehlversuche hintereinander lösen sie erneut aus, was automatisiertes Durchprobieren stoppt.
- Alles läuft über HTTPS, und Ablauf, Aufrufgrenzen und der Zugang nur für Mitglieder begrenzen den Schaden, falls ein Link doch nach außen gelangt.
Eines sei klar gesagt: Link-Passwörter werden derzeit im Klartext gespeichert, damit du eines auf der Verwaltungsseite nachschlagen kannst, wenn du es vergisst. Verwende bitte kein Passwort, das du irgendwo sonst benutzt.
Verrät ein hochgeladenes Foto, wo ich es aufgenommen habe?
Fotos von einem Handy oder einer Kamera tragen meist einen Metadatenblock namens EXIF. Er kann die GPS-Koordinaten des Aufnahmeorts enthalten, dazu Hersteller und Modell des Geräts und die Uhrzeit. Manche Bildbearbeitungen legen noch XMP-Felder wie den Namen der Urheberin darüber. Teilst du das Foto so, wie es ist, gibst du all das mit heraus.
Mork entfernt all das, bevor das Bild deinen Rechner verlässt. Das Entfernen passiert in deinem Browser, was den Server erreicht, ist also bereits die Fassung ohne diese Felder – die Originaldatei verlässt dein Gerät zu keinem Zeitpunkt.
- JPEG, PNG und ähnliche Formate werden neu kodiert, und das nimmt EXIF, GPS und XMP mit.
- Beim GIF geht es anders. Eine Animation überlebt eine Neukodierung nicht – übrig bliebe nur das erste Bild –, deshalb werden stattdessen die Blöcke einzeln entfernt, die nichts mit dem Bild zu tun haben, und Animation, Bildzeiten und Wiederholungszahl bleiben unversehrt.
Bei direkt hochgeladenen Videos und Audiodateien werden die Metadaten noch nicht entfernt, und eine Handyaufnahme kann GPS-Koordinaten tragen wie ein Foto. Beim Video gibt es aber einen anderen Weg: Drück vor dem Hochladen auf Bearbeiten, dann wird beim Speichern der ganze Clip neu kodiert, und dabei verschwinden Ort und Geräteangaben mit. Willst du nicht bearbeiten und der Ort ist heikel, entferne die Metadaten vorher mit einem anderen Werkzeug oder schalte die Ortsmarkierung beim Aufnehmen ab. Für Audio gibt es noch nichts Vergleichbares. Wir sagen dir lieber, wo wir tatsächlich stehen, als dich glauben zu lassen, du seist abgesichert.
Brauche ich ein Konto, und was wird gespeichert?
Ein Konto ist nicht nötig. Eine URL zu kürzen und Bilder, Video oder Audio hochzuladen funktioniert sofort – ohne E-Mail-Adresse, ohne Telefonnummer und ohne sonstige Angaben zu deiner Person. Die Links, die du erstellst, merkt sich dieser Browser, sie stehen in der Seitenleiste und lassen sich mit einem Klick löschen.
- Kurzcodes sind zufällig. Aus einer URL lässt sich weder Erstellungszeit noch Reihenfolge ablesen, und sie der Reihe nach durchzugehen findet die Links anderer Leute nicht.
- Aufrufe werden pro Person gezählt. Dieselbe Person erhöht die Zahl beim erneuten Öffnen nicht, die Zahl gibt also wieder, wie viele Menschen du tatsächlich erreicht hast.
- Auf der Erstellungsseite gemerkte Passwörter laufen ab. An einem gemeinsam genutzten Rechner bleibt deins nicht für die nächste Person zurück.
- Der Verlauf in der Seitenleiste verblasst von selbst. Bleibst du lange genug weg, listet er gar nichts mehr auf, sodass auf einem Gerät, das dir nicht mehr gehört, nichts zurückbleibt.
Damit die Person, die etwas hochgeladen hat, Grundzahlen bekommt – Aufrufe, Herkunft, Länder, Gerätetypen –, speichert das System die dafür nötigen Aufrufdaten. Was erhoben wird und wie lange es bleibt, steht vollständig in der Datenschutzerklärung.
Funktionen und Grenzen
Wie lange bewahrt Mork eine Datei auf?
Ohne Konto hochgeladene Dateien werden bis zu 30 Tage aufbewahrt. Melde dich an, und du kannst sie dauerhaft behalten.
- Beim Erstellen des Links kannst du eine kürzere Frist wählen – von einer Minute bis zu 30 Tagen.
- Ohne Konto sind 30 Tage die längste Option im Menü und zugleich die Voreinstellung, wenn du nichts auswählst.
- Angemeldet kommt im Menü die Option „♾️ Für immer“ hinzu; wählst du sie, läuft der Link nie von selbst ab.
- Reine Kurzlinks fallen nicht unter dieses Limit. Sie belegen keinen Speicher, ein anonym erstellter bleibt also unbegrenzt gültig.
Läuft die Frist ab, funktioniert der Link sofort nicht mehr, und niemand kann ihn öffnen, ganz gleich, wie er an die URL gekommen ist. Du kannst ihn auch jederzeit von Hand auf der Verwaltungsseite löschen, mit derselben sofortigen Wirkung.
Um genau zu sein, was abläuft: der Link selbst. Die Datei bleibt im Speicher, denn eine automatische Löschung gibt es noch nicht – daran arbeiten wir. Bis es sie gibt, betrachte das Nicht-Hochladen als deine erste Verteidigungslinie, statt dich auf späteres Löschen zu verlassen. Brauchst du, dass wir etwas von Hand entfernen, sag uns über das Rückmeldeformular Bescheid.
Was ist der Unterschied zwischen angemeldet und nicht angemeldet?
Ohne Konto stehen dir sämtliche Funktionen zum Erstellen und Verwalten offen. Das Anmelden – mit Google, kostenlos, ohne gesonderte Registrierung – bringt Folgendes dazu:
- Dateien dauerhaft behalten: Anonyme Uploads bleiben höchstens 30 Tage; angemeldet kannst du ganz auf eine Frist verzichten.
- Mehr Dateien pro Upload: Bilder gehen von 5 auf 10, Audio von 2 auf 3. Beim Video bleibt es bei einem.
- Automatische Wasserzeichen auf Bildern: Der Text, den du wählst, wird beim Hochladen ins Bild gezeichnet.
- Teilen nur für Mitglieder: Besucher müssen sich anmelden, bevor dein Link aufgeht.
- Der vollständige Verlauf, samt Suche: Ohne Konto zeigt die Verwaltungsseite nur deine 10 neuesten Einträge; angemeldet kannst du alle durchblättern und nach Kurzcode oder nach der gespeicherten Notiz suchen.
- Einträge hängen am Konto: Ohne Konto hängen sie an diesem Browser, gelöschte Cookies oder ein Gerätewechsel verlieren sie also – und damit auch die Möglichkeit, das Passwort zu ändern, die Aufrufgrenze anzupassen oder den Link zu löschen. Angemeldet ziehen sie mit dir mit.
Jeder dieser Punkte wird ausführlich unter Mitgliederfunktionen erklärt.
Kann ich ein Bild oder Video vor dem Hochladen bearbeiten?
Ja, und es muss nichts installiert werden. Wähle auf der Bild- oder Videoseite eine Datei aus, dann erscheint daneben eine Schaltfläche „Bearbeiten“; drück darauf, und der Editor öffnet sich in der Seite.
- Bilder: zuschneiden, drehen, Filter, Helligkeit und Kontrast, Text- und Pfeilbeschriftungen, Emoji-Sticker und Unkenntlichmachen.
- Video: die Teile herausschneiden, die du nicht willst, den Bildausschnitt wählen, Filter und Anpassungen anwenden und Beschriftungen hinzufügen. Heraus kommt MP4.
Die gesamte Bearbeitung passiert in deinem Browser. Die Datei wird zum Bearbeiten an keinen anderen Dienst geschickt; bis du auf Hochladen drückst, hat sie dein Gerät nicht verlassen.
Machst du etwas unkenntlich, werden diese Pixel zerstört, bevor die Datei geschrieben wird – es ist keine darübergelegte Ebene, die jemand später abziehen könnte. Da meist ein Kontoname, ein Kennzeichen oder eine Adresse abgedeckt werden muss, ist dieser Unterschied wichtig.
Der Video-Editor lädt rund 1,4 MB nach, und beim Speichern wird das ganze Video neu kodiert, was bei einem langen Clip einige Minuten dauern kann – deshalb erklären wir dir das beim ersten Öffnen, bevor du dich festlegst. Er braucht einen Browser mit WebCodecs-Unterstützung; fehlt die, erscheint die Schaltfläche „Bearbeiten“ gar nicht.
Kontakt und Zusammenarbeit
Wie erreiche ich das Team?
Es gibt eine Facebook-Seite, über die du dem Team schreiben kannst. Fragen sind willkommen, und Vorschläge zur Zusammenarbeit jeder Art ebenso.
Für alles rund um den Dienst nimm das Rückmeldeformular oder schreib uns. Betrifft deine Meldung einen passwortgeschützten Link, gib das Passwort bitte mit an – ohne es können wir den Link nicht zum Prüfen öffnen.
Kann ich mit Mork zusammenarbeiten?
Mork sucht Partner und freut sich über Vorschläge jeder Art. Die bereits bestehenden Kooperationen und technischen Dienste sind unter Partner beschrieben.
Für ein Gespräch erreichst du uns über jeden der Wege aus der vorigen Antwort.